Vita

Auf dieser Seite sind die wichtigsten Stationen meines bisherigen Lebens aufgelistet. Anschließend gehe ich darauf ein, wie ich zu meinem Interesse am UFO-Phänomen gekommen bin und wie ich derzeit dazu stehe.


(UFO-Disco-Light,
Ausschnitt aus einem YouTube-Video
Zum Video Bild bitte anklicken)

Mein Bezug zum UFO-Phänomen

Schon in meiner Jugend las ich sehr viel Science Fiction-Literatur. Kurz vor der ersten Mondlandung bekam ich dann von meinen Eltern ein dickes Buch über die Raumfahrt geschenkt. Darin befand sich auch ein Kapitel mit der Thematik UFOs und außerirdische Intelligenzen. Diese beiden Literaturbereiche faszinierten mich so sehr, dass ich mich von da an mit diesem Thema beschäftigte, wenn auch andere Dinge wie meine Ausbildung und mein Berufsleben immer Vorrang hatten.

1. eigene Sichtung
Anfang der 1980er Jahre hatte ich im Schwarzwald bei Furtwangen während eines Gewitters am späteren Vormittag ein Erlebnis mit einem gleißend hellen Licht, das ich nach eigenen Recherchen später als vermutlichen Kugelblitz einstufte. Dieser Kugelblitz riss einen Strommasten zu Boden, machte zwei weitere unbrauchbar und zerstörte schließlich noch einen Transformator. Anschließend gab es bei den umliegenden Bauernhöfen keinen Strom mehr. Da ich vielleicht eine Minute vor dem Umwurf des einen Strommasten nur wenige Meter an diesem vorbeifuhr, dachte ich immer wieder einmal daran, was mir und meiner Beifahrerin wohl passiert wäre, wenn er uns getroffen hätte.

Da ich so etwas weder vor noch nach dem Ereignis jemals wieder gesehen hatte und es sich in einer Entfernung von etwa 150m ganz langsam in einer Höhe von etwa 20m auf mich zubewegte, hielt ich es zunächst für ein UFO. Während der Beobachtung spürte ich ein Gribbeln im Hinterkopf und ich hatte ein ziemlich mulmiges Gefühl.

2. eigene Sichtung
Im Oktober 1993 wird von einer UFO-Sichtung bei Nehren (Kreis Tübingen, Baden-Württemberg) berichtet. Es handelte sich dabei um am Himmel kreisende Lichter, die die Zeugen sehr beunruhigten. Sogar der NDR berichtete darüber in einer Fernsehdokumentation, die etwa 8 Millionen Zuschauer gesehen haben sollen. Ich war jedenfalls dabei. Da dies nur wenige Kilometer von meinem damaligen Wohnort entfernt war, hielt ich abends am Himmel Ausschau. Und schon am ersten Samstag Abend wurde ich fündig. Stundenlang kreisten die Lichter über mir am Himmel. Weil ich sie trotz eines guten Fernglases nicht identifizieren konnte, machte ich mir damals ernstliche Sorgen. Ich hatte ja noch die Fernsehsendung "UFOs - Und es gibt sie doch" frisch in Erinnerung. Wieder spürte ich beim Anblick der kreisenden Lichter ein Gribbeln im Hinterkopf und ich hatte wiederum ein ziemlich mulmiges Gefühl.

Am darauffolgenden Wochenende klärte sich für mich glücklicherweise das Phänomen auf. Wieder kreisten die Lichter am Himmel. Doch dieses Mal war das Wetter diesig und ich konnte erkennen, dass die stark gebündelten Lichtstrahlen aus der benachbarten Stadt Mössingen kamen. Dort betrieb eine Diskothek diese Lichter als besondere Attracktion. Mir fiel damals ein Stein vom Herzen, als ich sah, dass von diesen Lichtern bestimmt keine Gefahr für mich ausging, und dass sie auch keine UFOs waren.

Um einmal eine Vorstellung von einem solchen Gerät zu bekommen, habe ich das folgende YouTube-Video UFO Disco Light verlinkt. Wenn die leuchtenden Punkte, die hier jetzt an den Raumwänden zu sehen sind, an eine tiefere Wolkendecke geworfen werden, dann kann man durchaus die Illusion kreisender Lichtscheiben (UFOs) bekommen. Zudem gibt es die verschiedensten Geräte in unterschiedlichen Farben und Leistungen.

Meine Stellung zur UFO-Szene
Ich war damals von den UFO-Ermittlern einer renommierten UFO-Organisation, die das oben Beschriebene nicht ermitteln konnte, sehr enttäuscht. Sie ließen sogar eine Veröffentlichung im Fernsehen mit möglicherweise Millionen von Zuschauern zu und nahmen dabei deren völlige Verunsicherung in Kauf. Daraufhin versuchte ich, mehr Informationen zur UFO-Szene zu bekommen. Ich erschrak, als ich sah, was sich da alles tummelte und wie man in der Szene miteinander umging. So wandte ich mich von der UFO-Szene für viele Jahre wieder ab, obwohl ich nach wie vor am UFO-Phänomen stark interessiert war.

Eher zufällig bin ich kürzlich wieder an das Thema geraten. Ich stellte fest, die Szene verhält sich immer noch so ähnlich wie früher. Nur die Informationstechnik hat sich deutlich verbessert. Zwischenzeitlich habe ich beruflich als Ermittler in Umweltfragestellungen (hauptsächlich auf dem Wassersektor) sehr viel dazugelernt und mich viel mit der Qualitätssicherung der dortigen Fallermittlungen beschäftigt. Als ich nun im ALIEN.de-Forum stöberte, gelangte ich zu der Ansicht, dass die Erforschung des UFO-Phänomens dringend auch eine Art der Qualitätssicherung benötigt. Sonst wird sie nie aus ihrem Ruf der Scharlatanerie und der Spinnerei herauskommen. Ich weiß, dass das ein schweres Unterfangen ist. Aber dafür, dass man die Thematik völlig unterdrückt, sind mir zu viele ganz normale Bürger von dem Phänomen betroffen.

Und vor einer Vorstellung, die leider eine sehr weite Verbreitung gefunden hat, sollte sich unsere Gesellschaft freimachen: Nämlich der, dass nahezu jedes "Unidentifizierte Fliegende Objekt (UFO)" ein außerirdisches Raumschiff mit kleinen grünen Männchen ist oder dafür gehalten werden kann.

Als Biologe bin ich naturgemäß an der Entdeckung neuer Arten und Lebensformen interessiert. Da ich mich gleichzeitig für extraterrestrische Bereiche interessiere, würde ich mich auch über die Entdeckung extraterrestrischer Lebensformen freuen. Trotz dieses Interesses kann ich damit leben, wenn eine solche Entdeckung zu meinen Lebzeiten nicht mehr gelingt.

So etwas aber im Hinblick auf unsere derzeitigen Kenntnisse völlig auszuschließen, entspricht nicht meinem Wesen. Denn gerade in den letzten Jahrzehnten hat die Biologie auf unserer Erde Lebensformen (z.B. in heißen Quellen oder an unterseeischen Vulkanen) gefunden, die es nach den Erkenntnissen von noch vor wenigen Jahrzehnten gar nicht hätte geben dürfen. Auch die Geschichte von Galileo Galilei sollte ernsthaften Wissenschaftlern soweit zu denken geben, dass das jeweils geltende wissenschaftliche Weltbild nicht immer das richtige und anderen Denkansätzen gegenüber teilweise extrem intolerant ist.

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