Visionen und Innovationen

Einer der bekanntesten US-amerikanischen Astronomen, Ufologen und UFO-Historiker sowie Autor des berühmten englischsprachigen "The UFO Handbook: A Guide to Investigating, Evaluating and Reporting UFO Sightings (Das UFO Handbuch: Ein Führer für die Untersuchung, Bewertung und Dokumentation von UFO-Sichtungen)" aus dem Jahr 1979, Allan Hendry, sagte frustriert über die Entwicklung und den Stand der UFO-Forschung im selben Jahr: "Sofern wir nicht drastisch neue Ideen und Methoden entwickeln, um die verwirrenden UFO-Fälle und die Menschen, die sie erleben, zu studieren, werden wir mit ansehen, wie die nächsten 30 Jahre der Erfassung von UFO-Meldungen lediglich die Zwecklosigkeit und Frustration der letzten 30 Jahre widerspiegeln." Wenn man den derzeitigen Stand der UFO-Forschung, vor allem den in Deutschland, betrachtet, sieht es so aus, als hätte er mit seiner Prognose recht behalten. Dieser Satz wird zwar von verschiedenen deutschen UFO-Forschern und –Gruppen immer wieder mahnend zitiert und auch als Motiv für Tagungen herangezogen, aber zu einer wesentlichen Verbesserung der deutschen UFO-Forschung hat er bisher noch nicht geführt.


("Neue Wege in der UFO-Forschung" von Gerhard Gröschel
Ausschnitt aus einem YouTube-Vortrags-Video
Zum Video Bild bitte anklicken)

Staat, Gesellschaft, Wissenschaft und Medien in Deutschland nehmen das Thema weniger ernst denn je und die geringe Anzahl der deutschen, weitestgehend privat organisierten, UFO-Forscher liefern sich z.T. erbitterte verbale Grabenkämpfe um die jeweils als richtig erachtete Einstellung und Sehweise der Thematik. Obwohl vernünftige Leute unter ihnen immer wieder versuchen, gruppenübergreifend eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, erleiden sie offenbar immer wieder Rückschläge und kommen nur in ganz kleinen Schritten voran. Es sieht so aus, als wüsste man nicht so recht, wie man in der UFO-Forschung weiterkommen könnte. Alte Traditionen, eingefahrene Arbeitsweisen, zu wenige fachkundige Personen, Geld und Zeit, ja vielleicht auch mangelnde Visionen und Ideen sowie die Neigung zu verbalen Attacken scheinen mir die Hauptgründe für diese Stagnation zu sein.

Da ich mich aufgrund meiner eigenen Erlebnisse und Gespräche mit Personen, die mir von ihren Sichtungen berichtet haben, sehr stark für die Thematik interessiere, möchte ich meinerseits versuchen, einige eigene Visionen und Ideen für Innovationen in die UFO-Forschung einzubringen. Ich nutze dafür das Medium Internet, um allen Interessierten diese Gedanken näher zu bringen und vielleicht eine entsprechende fachlich-wissenschaftliche Diskussion anzuregen. Dabei möchte ich mich zunächst auf die folgenden Themenschwerpunkte konzentrieren:

  1. Qualitätssicherung in der Sichtungsermittlung
  2. Erfassung und Dokumentation eines evtl. Bedrohungspotenzials
  3. Reziproke UFO-Animationen
  4. Variable UFO-Simulationen
Während ich auf meiner Internetseite zu den ersten beiden Punkten bereits einiges gesagt habe, ist zu den beiden letzten Punkten dort noch nichts zu finden. Ich bitte hier noch um etwas Geduld. In absehbarer Zeit gebe ich dazu nähere Informationen. Ich möchte damit nur kundtun, dass mich ein Voranbringen der UFO-Forschung bewegt und ich speziell auf dem Gebiet der Visionen und Innovationen meinen Teil dazu beitragen will. Denn Fortschritt in jeglicher Form erfolgt nicht durch ein Beharren auf Althergebrachtem sondern durch die Umsetzung bzw. die Verwirklichung von Visionen und Innovationen.

Einen sehr interessanten Ansatz in diese Richtung macht meines Erachtens auch Gerhard Gröschel mit seinem Vortrag "Neue Wege in der UFO-Forschung" (siehe Bild oben). Er konzentriert sich auf die instrumentell gesteuerte Video-Überwachung des Luftraumes mit Hilfe von Magnetfeld- und Gravitationsfeld-Sensoren, um von den schwer prüfbaren traditionellen Aussagen der Sichtungszeugen wegzukommen und speicherbare Daten zu erhalten, die auch später noch analysiert werden können.

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